DJZ NEWS 19.02.2025

Medien
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Ein Braunschweiger Rechtsanwalt wurde wegen der „Beleidigung“ von Politikern zu 60 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt. Nun droht ihm der Verlust des Waffenscheins.
Der 61-Jährige hatte Habeck, Scholz und Baerbock wegen des misslungenen Heizungsgesetzes als „boshafte Versager“ tituliert. Die Bild-Zeitung berichtet: Im Strafbefehl stehe, der Anwalt habe die Politiker als „korrupt, dumm“ und „arrogant“ dargestellt. Das sei eine „Schmähkritik“. Möglich macht eine solche Bestrafung ein erst 2021 eingeführter Paragraf im Strafgesetzbuch, der die Beleidigung von Politikern unter bestimmten Bedingungen unter Strafe stellt.

Hierzu empfehle ich Ihnen dringend die März-DJZ. In einem Artikel beschreibt der Kommunikations-Profi Wolfgang Gottbrath welche Aussagen unter anderem im Netz üble Konsequenzen für den Jagdschein nach sich ziehen können. Und wie man sich heutzutage „gefahrlos“ äußert. Unbedingt lesen.

Keine Haustürgeschäfte

Vielleicht schlummert ja in Ihrem Kleiderschrank auch noch der ein oder andere Pelz – egal ob als Mantel, Muff, Decke oder Balg. Ein Verkauf könnte da Platz schaffen und auch ein paar Euro ins Portmonee spühlen. Aber vorsicht: Die Polizei warnt vor zunehmend unseriösen Angeboten, die sich oft an ältere Menschen richten und in Zeitungen für den Ankauf von Pelzen und Gold werben.
Die Masche ist perfide: Wer auf das Angebot eingeht und einen Termin vereinbart, wird nicht selten unter Druck gesetzt. Die Händler bestehen dann darauf, dass der Deal nur zustande kommt, wenn zusätzlich Gold oder Schmuck – weit unter Wert - verkauft wird. Viele dieser Anzeigen stammen zudem von Betrügern, die versuchen, persönliche Daten wie Name und Adresse der Interessenten zu erlangen. Also: wachsam sein!

Waffen und Munition verschwunden

Jeder Jäger fürchtet sich davor, dass bei der Kontrolle des Waffenschrankes oder beim Durchleuchten des Jagdrucksacks auf dem Flughafen eine vergessene Patrone gefunden wird und die Zuverlässigkeit somit auf dem Spiel steht. Bei der Polizei in Sachsen scheinen bei weitem erheblichere Probleme unter den Tisch zu fallen. Sage uns schreibe 188.691 Patronen sind bei Sachsens Polizei verschwunden, daneben eine größere Anzahl an Waffen und Schlagstöcken. Das berichtet die „Sächsische Zeitung“. Innenminister Armin Schuster von der CDU musste den Sachverhalt kürzlich einräumen, nachdem die LINKE im Landtag danach gefragt hatte.

Erfolg im Kampf gegen Seuche

Im Kampf gegen die Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche in Brandenburg hat die EU-Kommission mit einem Durchführungsbeschluss das weitere Vorgehen im Hinblick auf die tiergesundheitlichen Sperrzonen festgelegt. Einer Meldung des Bundeslandwirtschaftsministeriums zufolge wurde der Beschluss möglich, weil die Tierseuchenmaßnahmen Wirkung zeigten und es zu keiner weiteren Ausbreitung des Seuchengeschehens gekommen sei. Die 3-Kilometer-Schutzzone werde ab sofort aufgehoben und in die Überwachungszone integriert. Diese gelte noch bis zum 24. Februar. Im Anschluss würden dann die Überwachungsmaßnahmen bis zum 11. April in einer kleineren Zone gelten.
 Kritik am Gutachten
Der Bayerische Jagdverband hat erstmals klare Forderungen zum Thema einer möglichen Abschaffung der Abschussplanung für Rehwild aufgestellt, wie sie im Referentenentwurf zur Jagdgesetznovelle vorgesehen ist. Demnach kann es eine Abschaffung der Abschlussplanung für Rehwild aus Sicht des BJV nur geben – wenn sie entweder generell für alle Reviere gilt oder auf einer klaren objektiven und überprüfbaren Grundlage beruht. Das aktuelle forstliche Gutachten mit der subjektiven Einstufung durch die staatliche Forstverwaltung in rote und grüne Reviere ist dazu nach Einschätzung des BJV nicht die richtige Grundlage. „Die staatliche Forstverwaltung darf Bayerns Jäger nicht aufgrund ihrer Bewertung in gute und schlechte Jäger einteilen“, so BJV-Präsident Ernst Weidenbusch.

Aktuell fehlt dem BJV im forstlichen Gutachten die Berücksichtigung der waldbaulichen Qualität, der Verfügbarkeit von Licht und Wasser, der Bodenvegetation und der Verjüngungsfähigkeit, die als Parameter essential sind, um zu beurteilen, ob und wie die Jagd im jeweiligen Revier zu einem erfolgreichen Waldumbau beitragen kann.

Abschließend noch eine dringende Leseempfehlung: Die März-DJZ überbrückt einmal mehr die verhältnismäßig jagdfreie Zeit. Lesen Sie darin, wie die Jäger-Demo in Hannover verlief, wie Saujagd im Frühjahr zum Erfolg wird, welche Reifen ans Jagdauto gehören oder auch welcher Jagdhund am meisten geführt wird und wie sich die Sauer 505 im Dauertest geschlagen hat. Unbedingt reinschauen. Die neue DJZ ist ab dem 25. Februar erhältlich. Viel Spaß damit und allzeit Weidmannsheil.