DJZ News 10.04.2024

Medien
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Achtung Hundeführer:

Im Landkreis Nienburg ist die Aujeszkysche Krankheit (AK) bei einem Stück Schwarzwild nachgewiesen worden. Der Landkreis meldet: „Nachdem in den vergangenen Jahren immer wieder Befunde auf ein AK-Geschehen in der Schwarzwildpopulation hingedeutet haben, ist bei einem erlegten Wildschwein im Flecken Steyerberg nun erstmalig der sichere positive Antikörper-Nachweis erfolgt“. Zitat Ende. Das Veterinäramt rät daher insbesondere Jägern zu erhöhter Aufmerksamkeit. Es werde dringend empfohlen, Aufbruch von Schwarzkitteln nicht an Hunde zu verfüttern. Ausserdem: Das Virus weist eine hohe Überlebensfähigkeit auf und kann nicht durch Fleischreifung oder Gefrieren abgetötet werden. Für Hunde und Katzen endet eine Infektion nach wenigen Tagen tödlich.

Und noch eine Hunde-Meldung, die so wütend wie fassungslos macht

Im oberbayerischen Landkreis Erding wurde am Wochenende ein Jagdhund von einem Auto angefahren und liegen gelassen. Medienberichten zufolge wurde der verletzte Vierbeiner Sonntagfrüh im Bereich Steinkirchen von einem Zeugen entdeckt. Eine Polizeistreife konnte den Deutsch Langhaar zwar noch zum Tierarzt bringen, eine Rettung war allerdings nicht mehr möglich. Das Tier musste eingeschläfert werden.

Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Hund im Rahmen einer Nachsuche eingesetzt und geschnallt wurde. Er dürfte dann auf der Kreisstraße bei Grahbruck und Kögning von einem Auto erfasst worden sein, dessen Fahrer flüchtete. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Dorfen unter der Rufnummer 08081/9305-0 entgegen. Hoffentlich wird der herzlose Autofahrer schnell ermittelt.

Jäger stellt Wilderer

Ein erfolgreiches, wenn auch nicht ganz ungefährliches Jagderlebnis hatte am  Wochenende ein Jagdpächter im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Der Grünrock war nachts in seinem Revier bei Glashütte unterwegs, als er Sonntagmorgen gegen 1 Uhr ein fremdes Fahrzeug mit Jagdutensilien feststellte und Schüsse hörte. „Als der Weidmann den Ursprungsort der Schüsse aufsuchte, überraschte er einen 52-Jährigen mit einem frisch erlegten Wildschwein“, meldet die Polizeidirektion Dresden. Gegen den Mann wird nun wegen Jagdwilderei ermittelt.

Kärnten machts vor

Während in Niedersachsen eine geplante Wolfsjagd erneut abgeblasen wurde, ist die Strecke in Kärnten bereits zweistellig. Wie der Landespressedienst mitteilt, wurde kürzlich im Bezirk Spittal/Drau ein als „Risikowolf“ eingestuftes Exemplar in unmittelbarer Nähe zu bewohnten und bewirtschafteten Hofgebäuden erlegt. Es handele sich um den nunmehr zehnten Wolfsabschuss seit Inkrafttreten der Kärntner Wolfsverordnung. In Deutschland steht die erste Wolfsentnahme nach dem neuen „Schnellabschussverfahren“ derweil noch aus. Das Land Niedersachsen hat kürzlich eine Genehmigung zum Abschuss eines Wolfs in der Region Hannover nach Eilanträgen von Umwelt- und Naturschutzverbänden vorerst vorerst wieder einkassiert.

Weidmännisch wählen

Der Deutsche Jagdverband ruft zur Teilnahme an der Europawahl auf. Denn wichtige Entscheidungen der Jagdpolitik werden auf europäischer Ebene getroffen. So zum Beispiel das Verbot von bleihaltiger Schrotmunition , die Verschärfung des Waffenrechts oder die Änderung des Schutzstatus des Wolfes. „Es ist deshalb sehr wichtig, der Jagd im Europäischen Parlament eine Stimme zu geben und die Jagdpolitik der kommenden Jahre mitzubestimmen“, erklärt der Verband per Pressemitteilung.

Alle wahlberechtigten Jäger werden daher dazu aufgerufen, sich an der Europawahl am 9. Juni zu beteiligen. Der DJV hat einen Fragenkatalog erstellt und sich mit diesem an die wichtigsten Parteien gewandt. Deren Antworten werden voraussichtlich ab Ende April auf jagdverband.de veröffentlicht. Unbedingt mal reinschauen.

Gleiches gilt übrigens für die Homepage Ihrer DJZ. Sie wissen ja: DJZ.DE. Da wird’s bald so richtig spannend. Denn wir zählen einmal mehr den Bockjagd-Countdown herunter. Der beginnt am Freitag, den 19. April. Bei diesem Online-Gewinnspiel werden die einzelnen Tage bis zum Aufgang der Bockjagd herunter gezählt. Für uns ab 1. Mai. Mitmachen lohnt sich in jedem Fall. Bekannten Hersteller aus der Jagdbranche haben tolle Preise bereitgestellt. Viel Glück hierbei und Weidmannsheil.

 


Schlagworte: wilderer Bock wahlen