Dumm gelaufen für einen Jäger aus dem Oberallgäu. Er wurde nämlich bei einer Kontrolle mit einem verbotenen Nachtzielgerät erwischt. Bei einer Verkehrskontrolle stellten die Beamten außerdem fest, dass der Fahrer damit unerlaubt zur Nachtzeit mehrere Stücke Wild in seinem Jagdrevier erlegt hatte. Das Nachtzielgerät wurde sichergestellt. Den Grünrock erwartet nun eine Strafanzeige wegen Verstößen nach dem Waffengesetz und dem Bundesjagdgesetz. Der Jagdschein dürfte futsch sein.
Im Landkreis Leer in Niedersachsen überschlagen sich die Ereignisse in Sachen Wolf. Zuerst war nach vielen Nutztier rissen eine Entnahmegenmigung erteilt worden. Doch damit ist schon wieder Schluss. Medienberichten zufolge haben Wolfsfreunde beim Verwaltungsgericht Oldenburg einen Eilantrag eingereicht, daraufhin sei die Kreisverwaltung per Beschluss dazu aufgefordert worden, bis zur Entscheidung und en Eilantrag von der zuvor erteilten Abschussgenehmigung keinen Gebrauch zu machen. Über den Antrag solle zeitnah entschieden werden.
Dass es auch anders geht, zeigt sich in Österreich, genauer gesagt in Kärnten:
Denn im südlichsten Bundesland Österreichs werden so viele Wölfe erlegt wie in keinem anderen. In den letzten zwei Wochen sind zwei weitere Wölfe zur Strecke hinzugekommen. Seit Inkrafttreten der österreichischen Wolfsverordnung wurden in Kärnten 16 Wölfe erlegt und damit so viele wie in keinem anderen Bundesland.
Einen erheblichen Sachschaden hat am Montagmorgen ein Wildschwein auf seiner letzten Reise im Landkreis Elbe-Elster im Süden Brandenburgs hinterlassen. Einer Mitteilung der Polizei zufolge wechselte der Schwarzkittel montagfrüh kurz nach 6:30 Uhr über die Landstraße und wurde dabei sowohl von einem SKODA-SUV als auch einem VW Golf überfahren. Das Ergebnis des Wildunfalls: Beide Autos waren im Anschluss ein Fall für den Abschleppdienst – der Sachschaden wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt.
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